Frau in rotem Oberteil legt ein Kleidungsstück auf einem Tisch zusammen.

Slow Fashion: Wie du mit langlebiger Mode Geld sparst

Der Lieblings-Shop startet gerade seinen nächsten Sale: Für die meisten von uns ein Grund, zuzuschlagen. Immerhin lassen sich jetzt echte Schnäppchen ergattern. Shopping macht Spaß und Angebote machen stolz und glücklich. Dabei wissen wir insgeheim, dass unser Konsumverhalten nicht wirklich nachhaltig ist.

Eine Alternative bietet der Slow Fashion-Trend: ein bewusster Modekonsum, mit dem wir nicht nur die Umwelt, sondern auch unseren Geldbeutel schonen.

Im Gegensatz zur Fast Fashion wird hier bewusst auf langlebige und hochwertigere Kleidung gesetzt, die eben nicht nur einen Sommer im Schrank liegt, um dann ausgetauscht zu werden. Wenn auch du dich von kurzlebigen Trends verabschieden und lieber wertvolle Schätze sammeln möchtest, hier ein paar Tipps.

Kleiderschrank ausmisten

In unserem Kleiderschrank befindet sich meist mehr, als wir eigentlich tragen können. Beginne damit, deinen Schrank einmal richtig aufzuräumen. Überall gibt es Menschen, die in Armut leben und sich kaum Kleidung leisten können. Spende deine aussortierten Stücke. Nach dem Ausmisten hast du dann einen Überblick über die Sachen, die du wirklich gerne trägst. Mit diesen kannst du durch verschiedene Kombinationen neue Outfits kreieren.

Nachhaltige Materialien

Achte beim Kleidungskauf auf umweltfreundliches Material, bei dessen Herstellung bereits Ressourcen geschont werden. Dazu zählen Bio-Baumwolle, Leinen, Hanf oder Bio-Seide.

Richtig waschen

Damit deine Kleidung lange hält, ist es wichtig, sie richtig und nicht nach einmaligem Tragen zu waschen. Das schont die Umwelt und auch das Material deiner Lieblingsteile. Beim Waschen solltest du unbedingt die Pflegehinweise beachten: Halte dich an die vorgegebene Temperatur und verwende das richtige Waschmittel. Vollwaschmittel für Weiß- und Kochwäsche bleicht dunkle Wäsche aus oder sorgt für unschöne weiße Flecken. Hier gibt es spezielles Waschmittel für dunkle Kleidung oder du verwendest Feinwaschmittel, welches auch für Wolle geeignet ist.

Frau in blauer Jeansjacke, die zwischen Kleiderstangen auf einem Flohmarkt stöbert.

Secondhand

Secondhand wird immer beliebter. Zu Recht: Denn hier kannst du zum Teil neuwertige Ware für einen sehr geringen Preis finden. Auch Teile, an denen du dich sattgesehen hast, können hier, alternativ zur Spende, an ein liebevolles neues Zuhause gelangen. Online erfreut sich zum Beispiel die Kleiderkreisel-Plattform großer Beliebtheit.

Regional produzierte Kleidung

Halte Abstand von Kleidung die „Made in Bangladesh“ ist, und greife zu Stücken, die in Deutschland oder noch besser in deiner Stadt hergestellt wurden. Hier kannst du dich nicht nur auf faire Arbeitsbedingungen, sondern auch auf kurze Transportwege und damit weniger CO2-Emissionen verlassen.

Faire Marken kaufen

Immer mehr Modelabels spezialisieren sich heute auf fair produzierte Kleidung. Eine Übersicht von Slow Fashion-Anbietern findest du hier.

Slow Fashion ...

... steht für nachhaltige und bewusste Mode. Die Kleidung ist langlebig und mit Blick auf Mensch, Tier und Umwelt fair produziert.