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Ich kaufe ab jetzt qualitativ hochwertige Oberteile.

Wenn du ein qualitativ hochwertiges Oberteil aus Baumwolle anstelle mehrere mit minderer Qualität kaufst, sparst du innerhalb eines Jahres ca. 17 kg CO2 ein, was ca. 100 mit dem Auto gefahrenen Kilometern entspricht. Zusätzlich kannst du ca. 1 l Wasser einsparen.

Deine Ersparnis pro Woche für mehr Nachhaltigkeit

0,329 kg CO2
0,019 l Wasser
4,196 qm Natur
0,017 kg Müll

Das T-Shirt ist ständiger Begleiter

Es ist und bleibt das A und O für jedes Outfit: Das T-Shirt ist für die meisten nicht wegzudenken, sobald es ums Styling geht. Früher eher in der Freizeit getragen, trägt es heute so manch einer auch schon zum Anzug. Mittlerweile gibt es T-Shirts in allen möglichen Designs, Farben und Schnitten.

Gerade diese riesige Auswahl führt dazu, dass immer mehr T-Shirts ihren Platz im Kleiderschrank finden. Was dabei oft in Vergessenheit gerät: Wo kommt das T-Shirt eigentlich her und wie wird es hergestellt? Denn T-Shirt ist nicht gleich T-Shirt. Wer seinen ökologischen Fußabdruck verringern will, sollte hier Qualität vor Quantität stellen.

weiß was

Ist die Qualität bei einem T-Shirt wirklich wichtig?

Gerade bei Kleidungsstücken wie dem T-Shirt, die in Massen produziert werden, kann man mit ein wenig mehr Geld sinnvoll die Umwelt schützen – und gleichzeitig auch noch sparen. Denn ein hochwertigeres T-Shirt, das etwas mehr kostet, hält in der Regel auch länger. Der Grund: Es bleicht weniger aus und behält auch nach mehreren Waschgängen seine Passform. Laut einem Testbericht sitzt nach ein paar Wäschen nur noch jedes zweite Basic-Shirt richtig. Ziemlich ärgerlich, wenn das neu gekaufte Kleidungsstück plötzlich eine Nummer kleiner ist.

Doch woran können Verbraucher*innen beim Kauf erkennen, ob es sich bei dem T-Shirt um gute oder schlechte Qualität handelt? Schließlich ist die Preisspanne enorm und nicht jedes Shirt, das von einer bekannten Marke ist, wurde seinem Preis entsprechend hochwertig produziert.

Um sicherzugehen, sollte man als erstes auf die Materialien achten, aus denen die Kleidung besteht. Natürliche Materialien wie Baumwolle oder Leinen gehören zu den Naturfasern und sind somit hautfreundlicher und atmungsaktiver als künstlich hergestellte Materialien. Falls ein Kleidungsstück aus 100 Prozent Acryl besteht, solltest du die Finger davon lassen! Acrylfasern ähneln in ihren Eigenschaften Wollfasern, sind aber nicht natürlich, sondern werden chemisch hergestellt. Das macht sie weniger hitzebeständig, deshalb kann es gut sein, dass ein Kleidungsstück aus Acrylfasern einen zu heißen Waschgang nicht unbeschadet übersteht.

Weitere Hinweise auf die Qualität des T-Shirts geben die Nähte, die gerade sein sollten und bei Dehnung des Stoffs keine Risse bilden dürfen. Wer sich mit der Verarbeitung nicht genau auskennt, kann auch auf bestimmte Gütesiegel achten. Unter anderem findest du bei qualitativ hochwertigen Produkten das Fairtrade-Label für Textilien, das Siegel der Fair Wear Foundation (FWF) oder das Logo des Global Organic Textile Standard (GOTS). Diese Organisationen kontrollieren die Qualität und Herkunft des Materials, achten auf angemessene Arbeitsbedingungen und setzen gewisse Sozialstandards voraus.

Statistische Daten: Langlebiges Oberteil aus Baumwolle

44 Mal Anzahl an Wasch- und Trockenvorgängen eines durschnittlichen Oberteils

TU Berlin (2019); Ökobilanzielle Betrachtung eines handelsüblichen weißen T-Shirts in Deutschland

70 Mal Anzahl an Wasch- und Trockenvorgänge eines qualitativ hochwertigen Oberteils

LENA-Annahme

155 g Gewicht eines handelsüblichen Baumwoll-Oberteils

TU Berlin (2019); Ökobilanzielle Betrachtung eines handelsüblichen weißen T-Shirts in Deutschland

3,7 kg CO2 Emission für ein weißes unbedrucktes T-Shirt aus Baumwolle (Lebensdauer: 44 Mal waschen und trocknen)

TU Berlin (2019); Ökobilanzielle Betrachtung eines handelsüblichen weißen T-Shirts in Deutschland

37,6 qm Landnutzung für ein weißes unbedrucktes T-Shirt aus Baumwolle (Lebensdauer: 44 Mal waschen und trocknen)

TU Berlin (2019); Ökobilanzielle Betrachtung eines handelsüblichen weißen T-Shirts in Deutschland

0,219 m3 Wassernutzung für ein weißes unbedrucktes T-Shirt aus herkömmlicher Baumwolle (Lebensdauer: 44 Mal waschen und trocknen)

TU Berlin (2019); Ökobilanzielle Betrachtung eines handelsüblichen weißen T-Shirts in Deutschland

4,82 kg CO2-Emission für ein weißes unbedrucktes T-Shirt aus Baumwolle (Lebensdauer: 70 Mal waschen und trocknen)

LENA-Berechnung

36,96 qm Landnutzung für ein weißes unbedrucktes T-Shirt aus Baumwolle (Lebensdauer: 70 Mal waschen und trocknen)

LENA-Berechnung

0,295 m3 Wassernutzung für ein weißes unbedrucktes T-Shirt aus herkömmlicher Baumwolle (Lebensdauer: 70 Mal waschen und trocknen)

LENA-Berechnung

Die Maßnahme geht davon aus, dass man fünfmal pro Woche ein Oberteil wäscht/trocknet. Ein minderwertiges Oberteil kann im Durchschnitt 44-mal gewaschen werden, ein langlebiges hingegen rund 70-mal, bevor die Farben ausbleichen oder sich die Form verzieht.

CO₂: Hierfür vergleicht man den Energieverbrauch beim Waschen. Der CO₂-Verbrauch eines 44-mal gewaschenen (kurzlebigen) T-Shirts wird mit dem Verbrauch eines 70-mal gewaschenen (langlebigem) T-Shirt verglichen.

Wasser: Langlebige Oberteile brauchen pro Stück auf den gesamten Lebensweg betrachtet mehr Wasser als ein kurzlebiges, da sie häufiger gewaschen werden. Setzt man aber ins Verhältnis, dass pro langlebigem Oberteil 1,6 kurzlebige Oberteile gebraucht werden, ist der Wasserverbrauch wiederum geringer.

Landnutzung: Gleiches Prinzip wie bei CO₂ und Wasser. Durch den skalierten geringeren Stromverbrauch eines langlebigen T-Shirts ist somit auch der Landfußabdruck geringer.

Müllproduktion: Dadurch, dass ein Oberteil länger getragen werden kann, wird weniger Müll erzeugt.