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Ich wasche meine Jeans erst dann, wenn es wirklich notwendig ist.

Wenn du deine Jeans nur dann wäschst, wenn es wirklich notwendig ist, sparst du innerhalb eines Jahres ca. 4 kg CO2 ein, was ca. 24 mit dem Auto gefahrenen Kilometern entspricht. Zusätzlich kannst du ca. 572 l Wasser einsparen, womit du fast drei Badewannen befüllen könntest.

Deine Ersparnis pro Woche für mehr Nachhaltigkeit

0,077 kg CO2
11,351 l Wasser
0,008 qm Natur

Wie oft sollten Jeans gewaschen werden?

Sie ist wohl das meist getragene Kleidungsstück bei Männern wie auch bei Frauen. Die meisten haben wahrscheinlich mehrere von ihr im Kleiderschrank: Die Rede ist natürlich von der Jeans-Hose, einem echten Allrounder und Mode-Klassiker. Eine perfekt sitzende Jeans zu finden, ist oft gar nicht so einfach. Umso wichtiger ist es, dass die Lieblingsjeans so lange wie möglich hält und nicht kaputtgeht. Dafür wird sie auch gehegt, gepflegt und natürlich gewaschen.

Oft leider jedoch etwas zu viel: Bei der Studie des Umweltdialogs gaben 21 % der Befragten an, die Jeans mindestens einmal pro Woche zu waschen – und meist ist die Jeans gar nicht dreckig, wenn sie in die Maschine geworfen wird. Form und Farbe gehen jedoch mit jedem Waschgang immer mehr verloren: Was also gut gemeint ist, tut dem Mode-Klassiker nicht gut – und der Umwelt übrigens auch nicht.

weiß was

So schonst du deine Jeans und die Umwelt

Wenn die Jeans nicht schmutzig ist, reicht es oft vollkommen aus, diese an die Luft zu hängen. So wird sie ganz schnell wieder frisch. Bei leichten Verschmutzungen kann sie einfach auf links gedreht und kurz mit der Hand gewaschen werden. Bei stärkeren Verschmutzungen ist die Waschmaschine natürlich unverzichtbar.

Doch auch dann kannst du deiner Jeans und der Umwelt etwas Gutes tun, indem du auf niedrige Temperaturen setzt. Denn gerade das Aufheizen des Wassers verbraucht die meiste Energie während des Waschgangs. Waschmittel wirken heutzutage schon so gut gegen Keime, dass eine 30-Grad-Wäsche bei Kleidungsstücken wie Jeans oder T-Shirts völlig ausreicht.

Zum Wohle deiner Jeans und auch der Umwelt solltest du sie nach dem Waschgang nicht in den Trockner geben. Zum einen zählt der Trockner zu den größten Stromfressern im Haushalt, zum anderen verliert die Jeans dadurch mit der Zeit ihre Form. Hänge deine Jeans also zum Trocknen lieber draußen an der Wäscheleine auf. Gerade im Sommer ist das eine schonende Alternative zum Trockner. Die Umwelt freut sich und die Jeans bleibt so schön wie zuvor.

 

Kleiner Tipp: Sollte deine Jeans irgendwann dann doch nicht mehr tragbar sein, musst du diese dennoch nicht direkt wegwerfen. Dank verschiedenen Upcycling-Ideen kannst du daraus noch Dinge wie Kissen, Hocker oder auch Taschen machen.

Statistische Daten: Jeans waschen

0 Durchschnittliche Anzahl an Tagen, die eine Jeans in Frankreich getragen wird, bis die Jeans gewaschen wird

Periyasamy & Militky (2017); Denim and consumers' phase of life cycle

10 Empfohlene Anzahl, die eine Jeans getragen werden kann, bis sie gewaschen werden sollte

Hedman (2018); Comparative Life Cycle Assessment of Jeans

340 g Durchschnittliches Gewicht einer Jeans

Periyasamy&Militky (2017); Denim and consumers' phase of life cycle

200 Durschnittliche Anzahl, die eine Jeans in ihrem gesamten Lebenszyklus gewaschen wird.

Hedman (2018); Comparative Life Cycle Assessment of Jeans

30° Temperatur, bei der eine Jeans in der Regel gewaschen wird

Hedman (2018); Comparative Life Cycle Assessment of Jeans

Im Schnitt werden Jeans nach zweieinhalbmal Tragen gewaschen. Diese Maßnahme geht davon aus, dass Jeans erst nach zehnmal Tragen gewaschen werden. Die Einsparung bezieht sich also darauf, dass eine Jeans viermal seltener gewaschen wird.

CO₂: Die Annahme basiert auf dem Stromverbrauch bei einem Waschgang und dem dazugehörigen CO₂-Ausstoß (CO₂-Fußabdruck von Strom). Grundlagen für die Berechnung sind die durchschnittliche Waschmaschinen-Ladung von 7 kg und das durchschnittliche Gewicht einer Jeans von 0,8 kg.

Wasser: Diese Einsparung ergibt sich aus direkt eingespartem Wasser pro Waschgang sowie dem Wasser, was indirekt durch Stromerzeugung verbraucht wird (Wasserfußabdruck von Strom).

Landnutzung: Die Erzeugung von Strom hat einen Landfußabdruck. Durch den Stromverbrauch beim Waschen wird somit indirekt Landfläche genutzt.