Mädchen auf Balkon sitzend, lädt mit einer Solarstrom-Powerbank ihren elektronischen Reader auf.
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Umweltfreundlichen Solarstrom im Alltag nutzen

Du kannst keine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach anbringen, möchtest aber im Alltag Solarstrom nutzen? Dann haben wir eine gute Nachricht: Kleine, leichte Solar-Gadgets gibt es auch zum Aufladen, Kochen, Spielen und Transportieren. Sie nutzen umweltfreundlich die Sonnenenergie und können Energie speichern. Eine Auswahl an coolen Mini-Solargeräten, mit denen du ein bisschen zum Klimaschutz beitragen kannst, haben wir für dich zusammengestellt.

Solarenergie, Klimaschutz und CO2

Natürlich braucht es Sonne, um Solarstrom-Gadgets – kleine leichte Geräte mit Energiespeicher für umweltfreundliche Stromnutzung – in Gang zu bringen. Erste Tools konnten noch nicht wirklich als Alternative zu Strom aus der Steckdose herhalten. Inzwischen sind die Mini-Sonnenenergie-Umwandler jedoch ziemlich leistungsfähig. Mit Silizium- oder Monokristallinen Zellen haben sie eine Leistung von bis zu 20 W. Das ist im Vergleich zu einem Dach voller Photovoltaik natürlich recht wenig, aber dafür ortsunabhängig und alltagstauglich. 

In der Herstellung ist der CO2-Ausstoß für Solarzellen im Vergleich zum CO2-Ausstoß von Kohle- oder Erdgaskraftwerken minimal. Die Herstellung von Mini-Solarzellen für Outdoor-Gadgets ist entsprechend umweltfreundlich. Vor allem aber liefern sie überall dort Strom, wo es gerade keine Steckdose gibt, und ermöglichen es dir so, dein Handy oder deinen Laptop flexibel und umweltfreundlich zu nutzen. Solarstrom-Gadgets sind auch eine gute Alternative zu Batterien, die nach Empfehlung des Umweltbundesamts möglichst vermieden werden sollten.

Solarstrom-Gadgets für viele Lebenslagen

Viele Mini-Solargeräte stammen aus dem Outdoor- und Trekkingbereich. Ist keine Steckdose in nächster Nähe verfügbar, ermöglichen sie es dir, deine Endgeräte mittels Sonnenenergie zu laden und auf Batterien zu verzichten. Denn diese sind aufgrund möglicher Inhaltsstoffe wie Quecksilber und Blei giftig für die Umwelt. Inzwischen gibt es Solarstrom-Gadgets für viele Lebenslagen. Hier ein paar Beispiele:

  • Solarkocher für unterwegs: Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlicher Leistung. Ein Solarkocher ist auch dort einsatzbereit, wo offenes Feuer verboten ist und passt zusammengeklappt in den Rucksack. Der Solarkocher kommt meist ohne Topf, diesen benötigst du separat.
  • Sonnenglas nicht nur für unterwegs: Es speichert die Sonnenergie und verwandelt sie in Licht. Abends schenkt dir das Sonnenglas warmes, helles Licht. 
  • Rucksack: Solarpanels auf der Außenseite laden sich auf und geben über einen USB-Anschluss den Solarstrom ab, wenn er gebraucht wird. Entwickelt hat den Rucksack die Ingenieurkammer Bau NRW.  
  • Solar- und Hydraulik-Roboter Bausatz 12in1: Anspruchsvoller Bastel- und Spielspaß für Groß und Klein. Scheint die Sonne, setzen sich die Gebilde wie von Geisterhand in Gang. Erfordert beim Zusammenbau Geduld und Geschicklichkeit.
  • Solar-Lichterkette: Die leuchtenden Kugeln sehen nicht nur in der Advents- und Weihnachtszeit schön aus, sondern sind besonders im Sommer tolle Deko für den Garten oder Balkon.
     

Erste Schritte im Umweltschutz mit Solar-Gadgets

Ob Sonnenglas, Solar-Rucksack, Powerbank oder Solarkocher: Während praktische Solarstrom-Gadgets uns derzeit vor allem im Outdoor-Bereich als praktische Alltagshelfer dienen, spricht vieles dafür, dass die kleinen Solarkraftwerke mit zunehmender Entwicklung immer effizienter werden. So können sie uns zukünftig auch in anderen Lebensbereichen auf nachhaltige und umweltverträgliche Weise mit Energie versorgen.

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